T-Bone SC440-USB - Bayernfunk

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T-Bone SC440-USB

elädrische Machlerei

Ein etwas preiswerteres High-End-Mikrofon für die Anwendung "Mikrofon am PC"
wäre da noch das T-Bone SC440.

Für die Anwendung im FRN ist es jedoch ab Werk zu Basslastig, wie jedes HIFI-Mikrofon.

Es liegt in der Natur der menschlichen Stimme, daß die Grundschwingungen 15 bis 20 Dezibel größer sind,
als die für die Verständlichkeit wichtigen Mitten und Höhen, deshalb werden diese in Sprechfunkmikrofonen abgesenkt.
Die großen Amplituden der Bässe würden die Mikrofoneingänge der angeschlossenen Gateways hoffnungslos überfahren,
deshalb korrigiert man den Frequenzgang für FRN am Besten schon vor der Digitalisierung.

Hier ein Bild von einer FFT-Frequenzgangsanalyse des Mikrofones im Originalzustand:

Damit das Mikrofon zur Sprechfunkanwendung passt, kann man verschieden Maßnahmen treffen,
die Einfachste ist, einen Koppelkondensator im Wert wesentlich zu verkleinern.

                             Hier ein Bild, bei dem der originale Koppelkondensator C14 mit 4,7µF
                               gegen einen blauen Keramikkondensator mit 47nF getauscht wurde:

Das hat bei meiner Stimme gut gepasst.
                          Bei helleren Stimmen ist auch ein Wert von 100nF noch durchaus passend.

 Hier eine FFT-Frequenzgangsanalyse des Mikrofones nach der Modifikation:
Im Bild ist die Hochpasswirkung des kleineren Koppelkondensators mit 6dB/Oktave als blau gepunktete Linie zu sehen.
Die dicke weiße Linie zeigt den für Sprechfunk optimalen Frequenzgang.

Bei meiner Schwester am PC montiert links und mit einer blauen LED nachgerüstet bei der Station Mücke rechts sah das dann so aus:

Verfasser und Bildgeber
Badewanne Hans

 
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